Schulprogramm

der Grund- und Mittelschule Langweid (GMS)

 

Ziel

Ziel unserer Schule ist es, allen unseren Schülern eine vielseitige Grundbildung zu vermitteln, die sie zu weltoffenen, sozialkompetenten und mündigen Persönlichkeiten erzieht.

 

Unsere Schule ist wie eine Familie

 

  • Ihre Traditionen wurzeln in seit jeher bewährten Bildungsinhalten, Werten und Normen.
  • Die Familienmitglieder entwickeln sich in die verschiedensten Richtungen einer hoffnungsvollen Zukunft; so kann jeder von jedem profitieren.
  • Die Familiengemeinschaft bietet Sicherheit und immer einen Anlaufpunkt, der Stärke, Stabilität und Hilfe auch in schwierigen Situationen.
  • Moderne Strömungen, sich stets verändernde Tendenzen und multikulturelle Einflüsse werden durch die Meinungsvielfalt der Familie kritisch geprüft. So wird nur Positives verinnerlicht und an kommende Generationen weitergegeben.

 

I. Profil:

 

Die Grund- und Mittelschule Langweid ist eine allgemeinbildende Vollschule mit Klassen von der 1. bis zur 9. Jahrgangsstufe. Sie wird derzeit von ca. 420 Schülern besucht. Unser Migrantenanteil beträgt ca. 30%, wobei wir Schüler mit Migrationshintergrund haben, deren Familien bereits in dritter Generation in Langweid leben und Schüler aus Familien von Asylsuchenden, Kriegsflüchtlingen und Wirtschaftsflüchtlingen, die sich erst kurze Zeit in Deutschland aufhalten und der Sprache noch nicht mächtig sind.

Die Schule blickt auf eine über 50-jährige Tradition zurück, in der sie immer als Teil der Dorfgemeinschaft ihren Platz hatte. Deshalb sieht die Grund- und Mittelschule Langweid ihre schwerpunktmäßige Aufgabe innerhalb der Gemeinde auch darin, integrative Arbeit zu betreiben und die Fähigkeiten aller ihrer Schüler in das Bewusstsein zu rücken.

 

1. Die Schulgemeinschaft:

 

a) Schulleitung:

  • pädagogische und organisatorische Gesamtverantwortung
  • Verwaltung
  • Unterrichtseinteilung
  • Sicherheit im Bereich der Schulanlage
  • Hausrecht
  • Zusammenarbeit mit dem Sachaufwandsträger

 

b) Lehrkräfte

  • bildender Unterricht
  • Erziehung nach dem Leitbild der Grund- und Mittelschule Langweid
  • Projekte, Kurse, Angebote
  • pädagogische Ziele:
    • Erziehung der Schüler zu lebensbejahenden Persönlichkeiten
    • Öffnung von Orientierungsmöglichkeiten in einer immer komplexer werdenden modernen Gesellschaft, Vorbereitung auf den Einstieg in den Beruf durch berufsorientierende Maßnahmen oder auf weiterführende Schulen
    • Anleiten zum Übernehmen von Verantwortung innerhalb und außerhalb der Schule

 

c) Schülermitverwaltung

  • Klassensprecherversammlung
  • drei gewählte Schulsprecher
  • Interessensvertretung der Schüler

 

d) Elternbeirat (GS und MS)

  • gewählt aus den Klassenelternsprechern
  • unterstützt das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Lehrern, die gemeinsam für die Erziehung und Bildung unserer Schüler verantwortlich sind

 

e) Schulforum

  • bestehend aus Eltern, Lehrkräften, Schulsprechern und der Schulleitung
  • Beratung von allen im allgemeinen Interesse stehenden Angelegenheiten

 

2. Ausbildungsrichtungen

 

Die Grund- und Mittelschule Langweid führt ihre Schüler zum

  • Übertritt an Gymnasium und Realschule nach den Jahrgangsstufen 4 und 5
  • Mittelschulabschluss oder zum Qualifizierenden Abschluss nach der Jahrgangsstufe 9
  • Übertritt an den weiterführenden M-Zweig der Mittelschule nach den Jahrgangsstufen 6, 7, 8 und 9
  • Übertritt an die Wirtschaftsschule nach den Jahrgangsstufen 7, 8 und 9

Die individuellen Neigungen und Fähigkeiten der Schüler werden in den berufsorientierenden Fächern Wirtschaft und Kommunikation, Technik, Ernährung und Soziales und Wirtschaft und Beruf der Mittelschule berücksichtigt. Dabei kooperieren wir mit externen Partnern wie Berufsberatung, Berufseinstiegsbegleitung, Berufsorientierung und Schulpartnern aus der Wirtschaft.

Der Kulturenvielfalt an unserer Schule tragen wir in einem breit gefächerten Angebot an sprachlicher Förderung Rechnung, sofern wir dafür die Stunden zugeteilt bekommen.

Außerdem bieten wir unseren Schülern die Möglichkeit eines attraktiven Angebots an Arbeitsgemeinschaften und Wahlpflichtfächern, sofern dieAußerdem bieten wir unseren Schülern die Möglichkeit eines attraktiven Angebots an Arbeitsgemeinschaften und Wahlpflichtfächern, sofern dieStunden zur Verfügung stehen. Besonders im musischen Bereich ist es unser Ziel, auch bei mangelndem Stundenkontingent aus dem Unterricht heraus für die Schüler interessante Themen aufzugreifen.

 

II. Pädagogisches Konzept:

 

Grundsätzlich ist es unser Anliegen, die Schüler in allen ihren Anlagen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern. Zu unserem Selbstverständnis gehört aber auch die gewissenhafte Wahrnehmung des Erziehungsauftrags. Obwohl dieser primär bei den Eltern liegt, ist es unser Ziel, gemeinsam mit ihnen die uns anvertrauten jungen Menschen auf ihrem Weg zu weltoffenen, toleranten und selbstbewussten Persönlichkeiten zu begleiten. Dabei stützen wir uns auf die Bayerische Verfassung, das Bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetz, die Schulordnungen und den jeweils gültigen Lehrplan.Grundsätzlich ist es unser Anliegen, die Schüler in allen ihren Anlagen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern. Zu unserem Selbstverständnis gehört aber auch die gewissenhafte Wahrnehmung des Erziehungsauftrags. Obwohl dieser primär bei den Eltern liegt, ist es unser Ziel, gemeinsam mit ihnen die uns anvertrauten jungen Menschen auf ihrem Weg zu weltoffenen, toleranten und selbstbewussten Persönlichkeiten zu begleiten. Dabei stützen wir uns auf die Bayerische Verfassung, das Bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetz, die Schulordnungen und den jeweils gültigen Lehrplan.Wir wollen unseren Schülern Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und Sachkompetenz vermitteln.

Im Hinblick auf die Vermittlung dieser Kompetenzen bilden Pflicht- und Wahlunterricht, Arbeitsgemeinschaften und Projekte ein vernetztes System, in dem alle Beteiligten zu einem guten Gelingen beitragen. Dabei sind Faktoren wie Unterrichtsqualität, lernförderndes Klima, Persönlichkeitsbildung, Realitätsbezug und Vorbereitung auf weiterführende Schulen oder die Arbeitswelt unerlässliche Faktoren.

 

III. Leitbild:

1. An unserer Schule legen wir großen Wert auf rücksichtsvollen Umgang, gegenseitige Wertschätzung und Toleranz gegenüber Andersdenkenden.
2. Die Vielfalt der Kulturen und Nationalitäten unserer Schule wird entsprechend gewürdigt. Wir wollen unsere Schüler mit Migrationshintergrund beim Erlernen der deutschen Sprache nach besten Kräften fördern.
3. Wir lehnen jede Form von Gewalt ab und vermitteln unseren Schülern eine Streitkultur im Hinblick auf die beste Lösung von Problemen. Entstehende Konflikte sollen umgehend und gemeinsam zum Wohle aller gelöst werden.
4. Wir bemühen uns um einen schülerorientierten, abwechslungsreichen Unterricht, der methodisch modern verwirklicht werden soll.
5. In unserem Kollegium fördern wir Teamarbeit, Verantwortungsübernahme, Kreativität und Selbstorganisation.
6. Die persönlichen Stärken und Fähigkeiten aller Mitarbeiter/innen wollen wir zur Weiterentwicklung unserer Schule einsetzen.
7. Wir sind zuverlässig beim Einhalten von Vereinbarungen.
8. Lehrer und Schüler haben das Recht auf einen störungsfreien Unterricht.
9. Wir binden Kollegium, Eltern und Schüler sowie außerschulische Experten in die Gestaltung des Schullebens mit ein.

 Vereinfacht gesagt bedeuten diese Ziele:

  • Menschen wertschätzen
  • Kulturen anerkennen
  • Regeln beachten
  • Toleranz üben- Gewalt ablehnen
  • Stärken einsetzen
  • Schulfamilie einbinden
  • Guten Unterricht bieten
  • Teamarbeit fördern

IV. Schulentwicklung/Vision:

 

Wir verstehen uns als Gemeinschaft, in der trotz des hohen Anteils ausländischer Schüler und Migranten die Kommunikation eine tragende Rolle spielt.Unser gutes Schulklima wollen wir uns durch Offenheit, Wertschätzung und Transparenz im Miteinander aller Beteiligten erhalten. Wir ermuntern deshalb unsere Schüler zum Ansprechen von Problemen, zu Ehrlichkeit und Vertrauen in die Partnerschaft mit uns Lehrern.Unerlässlich für sinnvolles Arbeiten sind die gesellschaftliche Wertschätzung des Lehrerberufs in der Öffentlichkeit, die ausreichende Versorgung mit Lehrern und die Erhöhung des Stundenkontingents für den ganz speziellen Bedarf jeder einzelnen Schule. Auf allen Ebenen sind die Politiker in der Pflicht, diese Ziele umzusetzen.

Eltern sollen ihren individuellen Erziehungsauftrag in aktiver, partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit allen anderen Beteiligten der Schulgemeinschaft wahrnehmen.

Wir Lehrer pflegen die Kultur des kollegialen Austausches zur übereinstimmenden Umsetzung der Ziele unserer Gemeinschaft.Wir sind bereit zur Weiterbildung, zu kollegialer Zusammenarbeit und zur Offenheit für Neuerungen..

Wir alle wollen an einer lebendigen Schule mitarbeiten, die unsere Schüler zu lebenstauglichen Persönlichkeiten reifen lässt.

 

Kollegium und Schulleitung der Grund- und Mittelschule Langweid